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Kreuzweg renoviert
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Von Heimbach aus durch das Ruppental führt der im weiten Umkreis wohl größte Kreuzweg mit seinen 14 Kapellchen zur Abtei Mariawald. Die sieben ersten stehen einzeln, die übrigen sind in die Klostermauer eingelassen. Im Innern zeigen porzellanartige Flachrelielfs Stationen der Passion Christi in einem von den Nazarenern beeinflussten Stil.

Wind und Wetter ausgesetzt, war eine Restaurierung dringend nötig. Die Dächer waren schadhaft, Mauerwerk und Außenputz zum Teil beschädigt, die schmiedeeisernen Gitter angerostet, die Außenfarbe abgewaschen, Fundamente und Stufen teilweise unterspült oder von Wurzelwerk angegriffen, die Passionsbilder selbst durch Staub und Spinnweben verschmutzt.

Nach langen Vorbereitungen und bereits im Vorjahr begonnenen Arbeiten konnte im vergangenen Sommer 2012 die Renovierung abgeschlossen werden. Viele hatten sich zur großen Aufgabe zusammengetan. Koordiniert waren die Arbeiten durch den Geschäftsführer der Wirtschaftsbetriebe der Abtei, Herrn Nowak. Geld spendete der Verein der Freunde und Förderer der Heimbach-Wallfahrt unter Altbürgermeister Hans-Günther Pütz und der Förderverein der Freunde der Abtei. Tatkräftige Unterstützung kam auch vom Nationalpark Eifel. Handwerksbetriebe leisteten professionelle Arbeit, vor allem aber waren der Hausmeister der Abtei, Herr Bert Cremer, und der pensionierte Malerfachmann Gabriel Marx viele Stunden tätig. Ohne ehrenamtlichen Einsatz wäre das Werk nicht zustande gekommen.

Nun sind die Beter und die Pilger, die den Kreuzweg gehen, aber auch die Wanderer eingeladen, den „neuen“ Kreuzweg nicht bloß ein Kulturdenkmal sein zu lassen, sondern seinen eigentlichen Sinn zu erfüllen, nämlich im Mitvollzug des Leidensweges Jesu Christi das Werk der Erlösung dankend zu betrachten.

Indem dies auch für die nächsten Jahre auf so schöne Weise möglich gemacht worden ist, ist all denen aufs herzlichste zu danken, die dieses Erbe christlicher Frömmigkeit nicht dem Verfall überlassen haben.

Im November 2011 fand zum Jubiläum der Abtei ein gemeinsamer Kreuzweg der Mönche und Freunde von Mariawald mit der Pfarrei von Heimbach statt. Die allgemeine Zustimmung dazu veranlassten Dom Josef und HH Pfarrer Doncks, den gemeinsamen Kreuzweg in der Fastenzeit 2012 zu wiederholen (siehe Berichte zum Jubiläum und zum Kreuzweg 2012). Womöglich hat damit eine Tradition ihren Anfang genommen, die nun durch die Restaurierung einen kräftigen Motivationsschub erhalten hat.
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