Über uns|Publikationen|Klosterbetriebe|Online-Shop|Alter Schott|Förderverein|Links|Kontakt
Willkommen!
0
Nachrichten aus Mariawald
0
0Aus unserem Archiv
0Gebetsgemeinschaft
0Gebetsgemeinschaft 2
0Brief Dom Bernardus an den Förderverein
0Paix Liturgique Interview
0Kreuzweg renoviert
0Open Doors Vortrag
0Gespräch Kath.net
0Osterkerze
0Jubiläum in Mariawald
0Mariawald Informiert
0Pressestimmen
0Gregorianik
0Vom Schweigen
0Gartenlaube
0
Unser Kloster
0
Unser Orden
0
Unsere Spiritualität
0
Gottesdienstzeiten, Beichtgelegenheit, Pfortenzeiten
0
Gastaufenthalt
0
Mönch in Mariawald
0
Chronik
0
Impressionen
0
So können Sie uns helfen
0
Christliche Kultur und Bildung in Mariawald
Eröffnungsveranstaltung
0
Am 12. Mai startete in der Abtei Mariawald eine Veranstaltungsreihe, die in unregelmäßiger Folge Lesungen und Vorträge anbieten wird. Die Idee dazu hatten der Prokurator der Abtei, Herr Dr.Dr. Zehles, sowie der Leiter des Buch- und Klosterladens , Herr R. Schütte. Nach der Absicht von Abt Josef ergänzt die Abtei mit dieser Reihe ihr Profil: Mariawald ist nicht nur der bedeutende Ort, an dem der altehrwürdige Gottesdienst gefeiert wird, nicht nur der Ort mit einer qualifiziert katholischen Buchhandlung im weiten Umkreis, nicht nur ein Ort, an dem man klostereigene Produkte wie den einzigartigen Klosterlikör kaufen oder die berühmte Erbsensuppe essen kann, sondern nunmehr auch ein kleiner, aber feiner Treffpunkt für Autorenlesungen oder Vorträge zu aktuellen Themen.

Eröffnet wurde die Reihe mit einer Veranstaltung, in der Alexander Lindt die Arbeit von „Open Doors“ vorstellte. „Open Doors“ ist eine überkonfessionelle Organisation, die versucht, auf Christenverfolgungen in der ganzen Welt aufmerksam zu machen und den Verfolgten zu helfen. Auch zu den im Gefängnis Eingesperrten gibt es „offene Türen“, so Lindt, denn sogar die uns gänzlich Unbekannten und anonym Leidenden können wir durch unser Gebet erreichen.

Lindt, Mitarbeiter von „Open Doors“, hat viele Länder besucht, in denen Christen verfolgt werden, und konnte deshalb authentisch über deren Lage berichten. In seinem Überblick stellte er dar, dass gegenwärtig etwa 100 Millionen Christen verfolgt werden; Christen seien die bei weitem größte Gruppe der Verfolgten weltweit. Am grausamsten sei die Verfolgung in Nordkorea und weitverbreitet in allen islamisch dominierten Staaten. Erschreckend seien in jüngster Zeit z. B. die Massaker an Christen in Nord-Nigeria. In Nordkorea würden über 70 000 Christen in Arbeitslagern tyrannisiert; 120 000 Christen seien nach dem Umsturz aus Ägypten geflohen; die Zahl der Christen im Iran sei von 1 Million auf 200 000 gesunken. Plünderungen, Entrechtung, Verleumdung, Vertreibung, Gefängnis Folter, Tod seien tägliche Ereignisse für jene, die sich zu Christus bekennen oder auch nur verdächtigt werden, Christen zu sein.

Was tut in dieser Situation „Open Doors“? Die Mitglieder und Helfer wollen den bedrängten Christen zeigen, dass sie nicht allein sind. Sie verschenken Bibeln, auch als Hörbuch für Blinde und Analphabeten, sie schaffen Zufluchtsorte für Vertriebene und Verfolgte, indem sie in sichereren Gebieten Häuser mieten oder Schutzhäuser für Konvertierte errichten – bekanntlich bedroht ja der Islam die Hinwendung zum Christentum mit dem Tod.“Open Doors“ organisiert Briefaktionen an Behörden und an Gefangene. Nicht zuletzt aber beten die Mitglieder und Freunde für die verfolgten Christen. Sie betrachten es als „eine Ehre, denen, die aus Liebe zu Christus leiden, eine Stimme zu geben“.

„Islam“, so erinnert der Referent, heißt „Unterwerfung. Mit dem Liebesgebot Jesu hat der Islam nichts zu tun.“ Zu meinen, es sei zu unterscheiden zwischen einem radikalen und einem liberalen Islam, ist nach Lindt eine Täuschung. Liberal sei der Islam nur, solange er nicht die Herrschaft habe. (Das hat ja auch jüngst bei Maischberger ein Islamvertreter zugegeben, ohne es zu bedauern!) Aber der Islam sei „eine traurige Religion, denn sie kennt Jesus nicht.“
Der Gründer von „Open Doors“, Pater Andrew, habe gesagt, unsere einzige Chance gegenüber dem Islam sei es, dem Gebot Jesu zu folgen, der gesagt hat: Liebt eure Feinde! Liebt also die Muslime!“

Der Vormarsch des terroristischen Islam in der ganzen Welt und die unermesslichen Leiden der Christen könnten mutlos machen. Aber auch dies wusste Lindt zu berichten, dass Wunder geschähen, dass nämlich in islamischen Ländern christliche Gemeinden entstünden, so z. B. in Usbekistan, wo es jetzt 5 000 aus dem Islam konvertierte Christen gebe, oder im „Gottesstaat“ Iran, wo sich in den letzten Jahren 350 000 zum Christentum bekehrt hätten. Es häuften sich Bericht von Bekehrungen von Mohammedanern, denen in Visionen und Träumen Christus begegnet sei, so dass sie - wie der Apostel Paulus - aus Verfolgern zu Jüngern Jesu geworden seien.

Allen, die ebenso eine Ehre darin sehen können, den verfolgten Christen eine Stimme zu leihen, sei für Kontakte mit „Open Doors“ deren Webseite empfohlen: www.opendoors-de.org und die e-Mail-Adresse info@opendoors-de.org

Wer weiterhin eine Möglichkeit kennt, „Open Doors“ ein Podium für eine Info-Veranstaltung zur Verfügung stellen zu können, möge sich bei der Zentrale melden, übers Internet (s. o.) oder per Post an:
Open Doors Deutschland, Postfach 1142, 65761 Kelkheim.

Auf die nächsten Veranstaltungen der Reihe wird rechtzeitig hier (unter „ Abtei Mariawald“- dort „Aktuelles“) und in der Presse hingewiesen.

Die Absicht, Profil zu zeigen, dürfte die Abtei mit der Eröffnungsveranstaltung der neuen Reihe in überzeugender Weise erfüllt haben. (P. B.)